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Sven Opitz
An der Grenze des Rechts
Inklusion/Exklusion im Zeichen der Sicherheit

448 Seiten, gebunden
1. Auflage 2012
ISBN 978-3-942393-34-8

Gefährdungen der Sicherheit werden seit rund einer Dekade in einer Intensität festgestellt, die das Recht nicht unberührt lässt. Im Namen der Sicherheit rechtfertigt man präventive Kriege und vorsorgliche Inhaftierungen, weitreichende Überwachungsmaßnahmen und die Anwendung »verschärfter Verhörmethoden«. Allerdings bleibt die Soziologie angesichts dieser Phänomene bisher eigentümlich stumm, insbesondere wenn es darum geht, die Transformation des Rechts im Zeichen der Sicherheit systematisch zu erfassen. Dieses Defizit will An der Grenze des Rechts beheben.

Im Rahmen einer dekonstruktivistischen Lektüre von Niklas Luhmanns Rechtssoziologie wird eine Sozialtheorie der Ausnahme entwickelt, welche den Blick auf die Verkehrung des liberalen Rechts und die damit einhergehenden Prozesse der Ausschließung öffnet: In welcher Hinsicht wird die Grenze des Rechts durch ihr konstitutiv Ausgeschlossenes heimgesucht? Inwiefern rufen Problematisierungen der Sicherheit Formen des Gegenrechts auf den Plan? Und inwiefern hat dies Auswirkungen auf die Chance, im Recht als vollwertige Person zu erscheinen? Indem das Buch von Sven Opitz Antworten auf diese Fragen unterbreitet, entwickelt es einen äußerst materialreich fundierten grundlagentheoretischen Beitrag zur Rechtssoziologie der Sicherheit sowie zur Soziologie der Inklusion/Exklusion.





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Dieser Titel ist im Verlag Humanities Online als E-Book erhältlich »



AUTOR

Sven Opitz, Dr. phil, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie an der Universität Hamburg

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REZENSIONEN

»Hervorzuheben ist auf theoretischer Ebene die Anwendung der Exklusions-/Inklusionsthematik auf Fragen der Grenzbildungsmechanismen des Systems, ohne dass die Problematik der Exklusion von Personen aus dem Blick gerät.«.
Kritische Justiz, Heft 4 2012, Doris Schweitzer

»Wenn die soziologische Analyse gesellschaftliche Phänomene in ihren konstitutiven Mechanismen begreifbar machen will und diese Mechanismen ihrerseits zugleich als Bestandteil des theoretischen Zugriffs sichtbar werden sollen, dann gelingt es Sven Opitz, diese beiden Ebenen gleichermaßen zum Gegenstand der Reflexion zu machen«.
Soziologische Revue Jg. 35 (2012), Susanne Krasmann

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