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Wolfgang Kersting
Kritik der Gleichheit - Studienausgabe
Über die Grenzen der Gerechtigkeit und der Moral
341 Seiten, broschiert
1. Auflage 2005
ISBN 978-3-934730-97-7
Die Gerechtigkeit verlangt nach dem bekannten Wort von Aristoteles, Gleiche gleich und Ungleiche ungleich zu behandeln. Wer aber gehört zu den Gleichen und wer zu den Ungleichen? Die Gerechtigkeit hat offensichtlich ein Kriterienproblem. Ihr muß eine Kritik der Gleichheit vorangehen, die sowohl die Grenze zwischen den Gleichen und den Ungleichen zieht und dabei die Eigenschaften benennt, von denen zum Zweck der Egalisierung abgesehen werden muß, als auch die Merkmale angibt, die eine Gleichbehandlung verbieten.
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AUTOR
Wolfgang Kersting, geb. 1946, ist Ordinarius für Philosophie und Direktor am Philosophischen Seminar der Universität Kiel.
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REZENSIONEN
»Die sicher nicht ganz einfache, aber anspielungsreiche und rhetorisch elegante Sprache macht die reiche, Belehrung bietende Lektüre zu einem Vergnügen.«
ZStw 120 (2008) Heft 1, Dietmar von der Pfordten
»Wolfgang Kersting attackiert in seinen neuesten Veröffentlichungen den Egalitarismus in scharfer Form.»
Thomas Schramme, Zeitschrift für philosophische Forschung, Bd 58, Heft 1 (Jan.-Mäarz 2004
»Wolfgang Kersting (...) hat mit seiner Kritik der Gleichheit ein weiteres fundamentales ethisches und rechtsphilosophisches Werk vorgelegt. Ebenso wie seine Theoriegeschichte zeichnet sich auch dieses neue Buch durch gründliche Literaturkenntnis und -verarbeitung aus, aber auch durch scharfe Polemik gegenüber Andersdenkenden.«
Ulrich Busch, Utopiekreativ, Oktober 2003
»(...) eine streitlustige, gleichwohl brillant geschriebene Sammlung von Aufsätzen (...). Kersting ist ein durchgehend unbequemer Denker, ohne Scheu vor der Schlachtung heiliger Kühe, niemals jedoch bloßer Kritikaster. Seine Überlegungen präsentieren nicht nur radikale Dekonstruktion, sondern stets auch alternative Denkmodelle, die zu Auseinandersetzung und Widerspruch herausfordern. Die oft beklagte Bedeutungslosikgkeit der Philosophie jedenfalls möchte man diesem lesenwerten Beitrag zur modernen politischen Philosophie kaum attestieren.«
RL, ZPol-Bibliografie 2/2003
»Kersting verlangt von der philosophischen Reflexion konkrete Anhaltspunkte für den Prozess institutioneller Gestaltung. In dieser Hinsicht leistet er - was den deutschsprachigen Raum betrifft allemal - Pionierarbeit.«
Michael Schefczyk, DZPhil 51 (2003) 4
»Vieles, was Kersting im Zusammenhang seiner Idee der Freiheitsfürsorge über die sozialen Erfordernisse einer autonomen Lebensgestaltung sagt, überzeugt durch moralische Klarsicht und sozialpolitischen Commmon Sense.«
Wilfried Hinsch, Frankfurter Rundschau, Das Politische Buch, 30.12.2002
»(...) ein wichtiger, gerade die Theorie der Rationalität wie viele Fragen der Gerechtigkeit weiterführender Versuch auch angesichts der neuen technologischen Herausforderungen.«
Hans-Martin Schönherr-Mann, Das Parlament, 18./25.11.2002
»Sein neuestes Buch versammelt eine Reihe höchst substanzieller Abhandlungen zu unterschiedlichen Themen (...). Auch diesmal warnt Kersting mit Scharfsinn und Verve vor den Folgen, die eine Verabsolutierung des Gleichheitsprinzips anscheinend zeitigen muss.«
Andreas Kuhlmann, Berliner Zeitung, 18.11.2002
»Hier ist das berühmte Buch, das man mitnimmt auf die nicht minder berühmte einsame Insel. Ganze Bibliotheken getrost zu Hause lassend, um nur dieses eine zu lesen. Das braucht seine Zeit. Genau die, die einer braucht, um halbwegs klar zu sehen im schier undurchdringlichen Dschungel der wildwuchernden Gerechtigkeits- und Moralsemantiken.«
Walter Grasnick, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. April 2002
»[…] beeindruckt Kerstings Gegenwartsdeutung durch den Mut, Grenzen des Wissens zu markieren. Im Gegensatz zu vielen »Certisten«, die aus ihren Prinzipien kluge Antworten auf alle möglichen Fragen ableiten, betont er den offenen, hypothetischen Charakter ethischer Reflexion.»
Friedrich Wilhelm Graf, Süddeutsche Zeitung, 20. März 2002/i>
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