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28,00 EUR




Robert Schmidt, Wiebke-Marie Stock und Jörg Volbers Hg.)
Zeigen
Dimensionen einer Grundtätigkeit

296 Seiten, gebunden
1. Auflage 2011
ISBN 978-3-942393-22-5

Zeigen ist eine Grundtätigkeit. Ohne sie lassen sich weder Wissen noch Handeln, weder Erkennen noch Sozialität denken. Eine das Vorverständnis prägende Assoziation zum Zeigen ist die Hand, die auf Dinge und Phänomene in der Welt verweist. Doch die Zeigegeste ist bei weitem nicht erschöpfend. Auch mit Zeichen und mit Sprache wird gezeigt; Bilder, Diagramme und Tabellen zeigen; und nicht zuletzt zeigen auch Blicke, Bewegungen und Handlungen. Zeigen, so zeigt sich, ist also mehr als Referenz. Was aber ist Zeigen?
Im Zeigen verschränken sich Fragen, die nicht nur von einer Disziplin bearbeitet werden können. Der vorliegende Band folgt dieser Einsicht, indem er die Vielschichtigkeit des Zeigens nicht durch einen fachspezifischen Zugang begrenzt. Wie zeigen Bilder? Eine Frage, die hier nicht nur an die Bildwissenschaft, sondern auch an die Wissenschaftstheorie gerichtet wird: Welche Funktion haben zeigende Bilder in der Wissenschaft? Und wie ist das Verhältnis von Sagen und Zeigen? Ein Thema nicht nur für die Philosophie, sondern auch für die Sozialwissenschaften. Wie – und nicht nur was – zeigen wir uns in der sozialen Interaktion?
So unterschiedliche Disziplinen wie die Informatik, die Tanz- und Filmwissenschaften, Philosophie, Soziologie, Psychologie und die Kunstgeschichte tauschen sich darüber aus, wie auf den unterschiedlichsten Feldern Zeigen praktiziert wird, wie Zeigen scheitert und welche Reflexionsprobleme dieses Thema produziert. So wird im Zusammenspiel scheinbar weit entfernter Ansätze die Kontur einer Grundtätigkeit sichtbar. Zeigen erweist sich als eine Grunddimension unseres Handelns. Sie durchdringt die Bereiche des Wissens, des Körpers und der Bilder, ohne sich auf eines dieser Gebiete reduzieren zu lassen.



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AUTOR

Robert Schmidt, Gastprofessor für Bildungssoziologie an der Technischen Universität Darmstadt. Von 2000-2010 Wiss. Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 447 »Kulturen des Performativen« an der Freien Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte: Praxistheorien, Ethnografie von Arbeit und Organisation, Bildungssoziologie. Link zum Autor »

Wiebke-Marie Stock, Dr., wiss. Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte: Antike Philosophie, Ästhetik, Bildtheorie, Metaphysik, Religionsphilosophie. Seit Oktober 2011 als Fellow der Martin Buber Society of Fellows an der Hebrew University of Jerusalem.

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Jörg Volbers, Dr. phil., ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin. 2008-2010 Mitglied des Sonderforschungsbereiches 447 ›Kulturen des Performativen‹. Forschungsschwerpunkte: Praxistheorien und Pragmatismus, Skeptizismus, Poststrukturalismus.

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