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Christine Chwaszcza
Praktische Vernunft als vernünftige Praxis
Ein Grundriß
300 Seiten, broschiert
1. Auflage 2003
ISBN 978-3-934730-71-7
Theorien praktischer Vernunft präsentieren sich heute als Theorien praktischer Gründe. Sie führen – trotz aller Veränderungen in der Terminologie – eine Kontroverse fort, deren Ausgangspunkt in den Auffassungen praktischer Vernunft von David Hume und Immanuel Kant verankert liegt.
Christine Chwaszcza unterzieht die normativitäts-, begründungs- und handlungstheoretischen Hintergrundkonzeptionen dieser Debatte einer methodischen Kritik und plädiert für einen Paradigmenwechsel, der an Überlegungen aus der Spätphilosophie Ludwig Wittgensteins anschließt. Exemplarisch diskutiert werden unter anderem die Positionen von Bernard Williams, John Mackie, Thomas Nagel, Richard Hare und Jürgen Habermas.
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AUTORIN
Christine Chwaszcza, Studium: Politische Wissenschaft, Philosophie, Soziologie und Neuere Deutsche Literatur in München; Promotion 1994; seither tätig am Philosophischen Seminar der Universität Kiel; Habilitation 1999. Seit 2010 Professorin am Institut für Philosophie in Köln.
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REZENSIONEN
»Christine Chwaszczas Buch ist in erster Linie der Versuch einer kritischen Auseinandersetzung mit den in der neuzeitlichen Philosophie dominanten, grundlegenden Vorstellungen von der Rolle der Vernunft beim Handeln. Chwaszczas Diskussion konzentriert sich um die Frage, was ein praktischer Grund sei. (...) Chwaszcza spürt tatsächlich entscheidende Probleme, die sich im Rahmen klassischer Theorien von Handlungsgründen ergeben, auf, und es gelingt ihr dabei, interessante Ein- und Ansichten zu Tage zu fördern. (...)
Bernd Lahno, Philosophisches Jahrbuch, 112. Jg. I (2005)
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