Unbeirrbar
Eine der interessantesten Neugründungen des deutschen Verlagslebens […]
Durch geduldige Programmpflege und unbeirrbares Festhalten an Qualität
hat sich der Verlag jetzt schon einen Namen gemacht.
Süddeutsche Zeitung, 10. September 2002 

Maßgeblich
[…] hat sich der noch junge Verlag Velbrück Wissenschaft zu einem
der maßgeblichen Publikationsforen des avancierten sozial- und kulturwissenschaftlichen
Diskurses der Gegenwart profiliert.
Thomas Anz, literaturkritik.de, Juli 2001

Mehr als geglückt
Helmuth Plessners bekanntes Wort, daß von Ideologien, von "Überwölbungen
nichts zu erwarten" sei, "außer daß sie einstürzen",
könnte als Motto über dem gesamten Verlagsprogramm stehen. Die bisherigen
Publikationen sind keiner bestimmten Schule verpflichtet, sondern kreisen um
das schwarze Loch, das der Kollaps der politischen Ideologien und emanzipatorischen
Projekte hinterlassen hat. Ihr Kennzeichen ist die reflektierte Ungewißheit
darüber, wie es nach dem Ende der traditionellen Gesellschaftstheorie
weitergehen soll, die sich nur auf dem Weg einer pragmatisch gewendeten Vernunft
fortsetzen läßt.
[…] Der Start des Velbrück Verlags ist mehr als geglückt. Angesichts
des Niedergangs einer Reihe renommierter Verlage, die mit starrem Blick auf
die Bilanzen nur noch seichte Beratungsliteratur und lockere Lifestyle-Bücher
auswerfen, muß diese publizistische Geburt nachdrücklich begrüßt
werden: Die gegenwärtigen Gesellschaften, die sich im Übergang zu
einem hochkomplexen Netzwerk aus Einzelsystemen ohne steuerndes Zentrum befinden,
sind auf den wissenschaftlichen Kommentar angewiesen.
Die Zeit, 5. Oktober 2000Anspruchsvoll
Ein Programm, das mächtig beeindruckt. […] Mit einer Mischung von
jungen und erfahrenen Autoren rücken sie [die Velbrück-Lektoren]
mit anspruchsvollen Büchern dem Zeitgeist der Denkentlastung auf den Pelz.
Hier werden ohne ideologische Scheuklappen die großen Begriffe wie Kultur,
Gesellschaft und Geschichte neu verhandelt. Das ganze in einer leserfreundlichen
Aufbereitung und zu Preisen, die stets durch die intellektuelle Originalität
und Klasse gerechtfertigt sind.
Tagespost (Würzburg), 23. September 2000
Augenfreundlich, angenehm
Dieses Buch [von Andreas Reckwitz] ist einer von zehn Titeln, mit denen sich
ein neuer Verlag vorgestellt hat: Velbrück Wissenschaft. […] Zu
begrüßen ist die sehr augenfreundliche Schrifttype, das angenehme
Papier und der perfekt gestaltete Satz. Erfreulich, daß das, was es dann
zu lesen gibt, dem in der Qualität in nichts nachsteht.
Süddeutsche Zeitung, 3. Juni 2000Gegen die Theoriemüdigkeit.
Ein neuer Wissenschaftsverlag will mit Kultur- und Sozialtheorie eine Marktlücke
füllen
Für das Programm sind Herborth und Brühmann verantwortlich, die an
ihren Schreibtischen in Frankfurt lesen, lektorieren und dank Desktop-Publishing
die Texte setzen. Auf postalischem und elektronischem Weg zwischen Frankfurt,
Weilerswist und Göttingen entsteht so ein vielversprechendes wissenschaftliches
Verlagsprogramm, das die von den etablierten Verlagen hinterlassene Marktlücke
füllen will. Keiner der vier Gesellschafter zweifelt daran, daß es
diese Marktlücke gibt. Als Motto für ihr Vorhaben könnte der
Satz des Psychologen Karl Bühler gelten, von dem eine Werkausgabe vorbereitet
wird: "Es gibt nichts, was praktischer ist als eine gute Theorie."
Schweizer Monatshefte, Mai 2000
Attraktiv
Wichtig ist […] natürlich ein attraktives Programm mit klaren Konturen.
Es ist ausdrücklich theoretisch und interdisziplinär ausgerichtet.
Das bedeutet: Die Bücher von Velbrück wenden sich zwar an Akademiker,
aber nicht an Spezialisten; vielmehr an Leser, die über das eigene Fachgebiet
hinausschauen wollen. […] Auch die vielberufene "Theoriemüdigkeit" hält
Brühmann nur für ein Schlagwort. Und gegen die Abwertung der eine
Zeit lang gern […] geschmähten Geistes- und Sozialwissenschaften
schliesslich will der neue Verlag ganz bewusst ein Zeichen setzen. Basler
Zeitung, 11. April 2000Anschlußfähig
Das Programm des Velbrück Verlags wird sich über ein breites Spektrum
sozial- und humanwissenschaftlicher Disziplinen erstrecken. Was unsere Bücher
aus Philosophie und Soziologie, Wirtschafts-, Rechts- und Politikwissenschaft,
Sprachwissenschaft und Ästhetik, Psychologie und Psychoanalyse, aber auch
Ethnologie, Kultur- und Geschichtswissenschaft miteinander verbindet, ist ihre
theoretische Orientierung - und ihre Anschlußfähigkeit über
Disziplingrenzen hinweg.
Velbrück Wissenschaft, Vorschau, Frühjahr 2000
Serientäter
Die Lektoren Horst Brühmann und Friedhelm Herborth […] starten nun
ein eigenes Wissenschaftsprogramm bei Velbrück, einer sympathischen kleinen
Verlagsbuchhandlung. […] Der Quotenkrieg um die Billy-Regale der Republik
kann beginnen!
 Die Zeit, 7. Oktober 1999 
Es gibt sie noch, die guten Denker
Es war die Sezession des Jahrzehnts: Nach fünfundzwanzig Jahren verließ Friedhelm
Herborth im vergangenen Dezember seinen Posten als Lektor des Suhrkamp-Verlages.
Mit ihm ging Horst Brühmann, der das Wissenschaftsprogramm des Verlages
fünfzehn Jahre lang mitentworfen hat. […] Es war, wie wenn der Bauer
im Weinberg des Herrn die Kiepe hinschmeißt.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. Oktober 1999 
Das erste Programm
Ein beeindruckender Start.
Neue Zürcher Zeitung, 1. Oktober 1999
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