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Jörn Reinhardt

Der Überschuss der Gerechtigkeit

Perspektiven der Kritik unter Bedingungen modernen Rechts

Eine Lizenzausgabe dieses Titels finden Sie in digitaler Form als PDF-Datei im Verlag «Humanities Online» (www.humanities-online.de) zum Preis von EUR (D) 14,-

Das Buch erläutert den Begriff der Gerechtigkeit von seinem normativen »Überschuss« aus. Dieses Strukturmoment der Gerechtigkeit ist von der Philosophie auf unterschiedliche Weise artikuliert worden: als regulative Idee, als messianisch-utopischer Horizont oder – unter Bedingungen modernen Rechts – als »Exhaustionsprinzip« der Verfassungsordnungen.
In Auseinandersetzung insbesondere mit Rousseau und Kant, der Diskurstheorie des Rechts, den Arbeiten Benjamins und der Dekonstruktion gelangt Reinhardt zu einem wesentlich kritischen Verständnis, das den normativen Leitideen der Moderne keinen definitiven Fluchtpunkt zuweist. Irreduzibel auf jede bestehende Ordnung erweist sich die Gerechtigkeit (und die damit verwobenen Vorstellungen von Menschenrechten und Demokratie) als Ausgangspunkt von Veränderung und Kritik; einer Kritik, die sich an der gerechtigkeitsspezifischen Spannung von Besonderem und Allgemeinem, partikularer Einlösung und universalistischem Anspruch entzündet und nicht zur Ruhe kommt.

272 Seiten, geb., EUR 29,90
1. Auflage 2009

ISBN 3-938808-63-2
ISBN 978-3-938808-63-4
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